Direkt am Marktplatz Oerlikon, gegenüber dem Bahnhof, steht das Geschäftshaus an der Nansenstrasse 21 – im Erdgeschoss seit Jahrzehnten publikumsintensiv genutzt, darüber Büro- und Geschäftsflächen. Für die anstehende Sanierung brauchte die Bauherrschaft eine belastbare Grundlage: eine Bestandsaufnahme, die nicht nur das Gebäude selbst exakt abbildet, sondern auch die Situation zum Nachbargebäude mitdenkt.
Die Herausforderung
Ein Sanierungsprojekt mitten im dicht bebauten Marktplatz-Ensemble lässt sich nicht isoliert planen. Fassaden, Traufkanten und Anschlüsse zum Nachbarbau beeinflussen jede Entscheidung – von der Fassadengestaltung bis zu Schnittstellen im Untergeschoss. Ohne verlässliche Angaben zur angrenzenden Bebauung riskiert die Planung Kollisionen und Nacharbeiten, die in einem laufenden Sanierungsprozess Zeit und Budget kosten.
Die Lösung
VDE hat das Gebäude vor Ort aufgenommen und daraus sowohl ein 3D-Modell in ArchiCAD als auch 2D-Pläne mit sauberer Layerstruktur erstellt, speziell hier auch angepasste 2D Pläne für die Weiterbearbeitung in Vectorworks.
Damit die Planer das Projekt im Kontext entwickeln können, wurde das Nachbargebäude von aussen angedeutet – so bleibt die Anschlusssituation jederzeit im Blick, ohne dass die eigentliche Bestandsaufnahme unnötig ausgeweitet wird. Die Fassade wurde im Premium-Standard aufgenommen, während der übrige Gebäudebestand im Standard-Zeichnungsniveau modelliert ist.
Der Nutzen
Für die Planer heisst das: ein hochpräzises Fundament in zwei Formaten – 3D für die räumliche Koordination, 2D für die klassische Planbearbeitung – und eine Fassade, die im Detail belastbar genug ist, um Sanierungsentscheide direkt darauf aufzubauen. Die angedeutete Nachbarbebauung erspart der Bauherrschaft spätere Abstimmungsschlaufen, weil Schnittstellen von Anfang an sichtbar sind.
Direkt am Marktplatz Oerlikon, gegenüber dem Bahnhof, steht das Geschäftshaus an der Nansenstrasse 21 – im Erdgeschoss seit Jahrzehnten publikumsintensiv genutzt, darüber Büro- und Geschäftsflächen. Für die anstehende Sanierung brauchte die Bauherrschaft eine belastbare Grundlage: eine Bestandsaufnahme, die nicht nur das Gebäude selbst exakt abbildet, sondern auch die Situation zum Nachbargebäude mitdenkt.