Auf der Engehalbinsel in Bern betreibt die Stiftung Schulungs- und Wohnheime Rossfeld seit über 60 Jahren ein Areal mit Schule, Wohnheim und Werkstätten für Menschen mit körperlicher Behinderung. Das Ensemble ist über die Jahrzehnte in mehreren Etappen gewachsen: Ein mehrgeschossiges Wohngebäude, flache Schul und Werkstatttrakte sowie begrünte Flachdächer prägen das heutige Erscheinungsbild.
Für die Vermessung waren vier Vermesser an zwei Tagen vor Ort im Einsatz und erfassten das gesamte Areal mit 2114 Scanpositionen. Aus diesen Daten haben zehn Modellierer während 26 Arbeitstagen ein durchgängiges 3D Modell sämtlicher Gebäudeteile erstellt.
Besonders war dabei der differenzierte Modellierungsansatz: Gebäudeteile, die saniert werden, wurden im VDE Zeichnungsstandard Premium erfasst. Der Gebäudeteil, der ersetzt wird, wurde im Standard modelliert, mit Ausnahme von Untergeschoss und Garage, die auch beim Abriss bestehen bleiben und deshalb ebenfalls im Premium Standard modelliert wurden. So entsteht für jeden Gebäudeteil genau der Detaillierungsgrad, den die weitere Planung tatsächlich braucht.
Gerade bei Arealen mit mehreren aneinandergebauten Gebäudeetappen zeigt sich der Nutzen eines präzisen Bestandsmodells besonders deutlich: Schnittstellen zwischen den Bauteilen, unterschiedliche Geschosshöhen und nachträgliche Anbauten lassen sich damit zuverlässig auflösen und als gemeinsame Grundlage für Planung, Instandhaltung oder künftige Umbauten nutzen.
Auf der Engehalbinsel in Bern betreibt die Stiftung Schulungs- und Wohnheime Rossfeld seit über 60 Jahren ein Areal mit Schule, Wohnheim und Werkstätten für Menschen mit körperlicher Behinderung. Das Ensemble ist über die Jahrzehnte in mehreren Etappen gewachsen: Ein mehrgeschossiges Wohngebäude, flache Schul und Werkstatttrakte sowie begrünte Flachdächer prägen das heutige Erscheinungsbild.