Ein 3D-Bestandsmodell muss keine einmalige Momentaufnahme sein. Richtig aufgebaut, kann es über viele Jahre als zentrale digitale Grundlage einer Liegenschaft dienen und bei jedem neuen Bauvorhaben gezielt erweitert werden.
Dieses Projekt einer grösseren Wohnanlage in Laax im Kanton Graubünden zeigt das besonders gut.
Bereits 2015 erfasste VDE das Gelände sowie die Gebäude von aussen und erstellte daraus ein 3D-Modell als Grundlage für die Modernisierung von Fassaden und Balkonen.
Fast zehn Jahre später wurde die bestehende Datengrundlage erneut genutzt. Im Frühling 2024 nahmen wir das Schwimmbad auf und integrierten es direkt in das vorhandene Modell. Im Sommer 2024 folgte die Erweiterung um Garagen und Parkplätze, unter anderem für die Planung neuer Elektroladestationen.
Der entscheidende Vorteil: Wir müssen nicht bei jedem Projekt wieder bei null beginnen. Bestehende Gebäudedaten bleiben erhalten und neue Bereiche werden dort ergänzt, wo Veränderungen geplant sind.
So entwickelt sich aus einer ursprünglichen Bestandsaufnahme ein fortlaufend aktualisierter digitaler Zwilling der Liegenschaft, der Sanierungen, Modernisierungen und Erweiterungen über verschiedene Projektphasen und Jahre hinweg begleitet.
Für Eigentümer grösserer Immobilien und Areale bedeutet das: einmal sinnvoll digitalisieren, langfristig weiterverwenden und die Planungsgrundlage gemeinsam mit der Liegenschaft wachsen lassen.
Ein 3D-Bestandsmodell muss keine einmalige Momentaufnahme sein. Richtig aufgebaut, kann es über viele Jahre als zentrale digitale Grundlage einer Liegenschaft dienen und bei jedem neuen Bauvorhaben gezielt erweitert werden.