Technikzentralen gehören zu den anspruchsvollsten Bereichen einer 3D-Bestandsvermessung. Rohrleitungen verlaufen übereinander, Maschinen stehen dicht nebeneinander und viele Installationen sind aus einer normalen Scanposition nur teilweise sichtbar.
Bei diesem Projekt im Sihlcity in Zürich durfte VDE eine komplette Technikzentrale mittels 3D-Laserscanning erfassen. Ziel war nicht nur die Aufnahme der Architektur, sondern eine detaillierte digitale Dokumentation der gesamten technischen Infrastruktur mit Leitungen, Rohrsystemen, Maschinen und Anlagenkomponenten.
Um Abschattungen möglichst zu vermeiden, arbeiteten wir mit einem mehrstufigen Scanverfahren. Die Technikzentrale wurde auf drei unterschiedlichen Aufnahmehöhen erfasst: bodennah, auf Kopfhöhe und mit maximal ausgefahrenem Stativ. So konnten auch Leitungsführungen oberhalb und unterhalb anderer Installationen sowie schwer einsehbare Bereiche dokumentiert werden.
Aus der hochauflösenden Punktwolke entstand anschliessend in ArchiCAD ein detailliertes 3D-Modell von Architektur und Gebäudetechnik. Rohrleitungen und Maschinen können darin räumlich im Zusammenhang mit dem bestehenden Gebäude betrachtet und für die weitere Planung genutzt werden.
Gerade bei TGA-, HLKS- und Anlagenplanungen im Bestand liefert diese Detailtiefe einen entscheidenden Mehrwert: Bestehende Installationen werden räumlich nachvollziehbar und neue Leitungsführungen, Umbauten oder der Austausch technischer Anlagen können auf Basis des tatsächlich vorhandenen Zustands geplant werden.
Technikzentralen gehören zu den anspruchsvollsten Bereichen einer 3D-Bestandsvermessung. Rohrleitungen verlaufen übereinander, Maschinen stehen dicht nebeneinander und viele Installationen sind aus einer normalen Scanposition nur teilweise sichtbar.