Ein präzises 3D-Bestandesmodell entsteht nicht allein durch moderne Messtechnik. Entscheidend ist das Zusammenspiel zwischen der Aufnahme vor Ort und der anschliessenden fachgerechten Interpretation und Modellierung der Punktwolkendaten.
Für dieses historische Gebäude an der Buchentalstrasse in St. Gallen führten unsere Vermesser Seenujan, Markus und Livio die komplette Aufnahme mittels 3D-Laserscanning durch. Dabei wurde der bestehende Zustand präzise und umfassend digital dokumentiert.
Anschliessend begann die eigentliche Scan-to-BIM-Arbeit. Über rund einen Monat wurde die umfangreiche Punktwolke von unserem Modellierungsteam systematisch ausgewertet und in ein hochdetailliertes 3D-Bestandesmodell überführt.
Dabei greifen zwei Fachbereiche direkt ineinander: Unsere Vermesser verstehen bereits bei der Aufnahme, welche Bereiche und Details für die spätere Modellierung entscheidend sind. Die Modellierer wiederum wissen, wie die Millionen Messpunkte interpretiert und in eine strukturierte, für Architekten nutzbare CAD-Grundlage übersetzt werden müssen.
Das Ergebnis ist ein digitales Abbild des tatsächlichen Ist-Zustands, das für die weitere Planung, Sanierung und Entwicklung des historischen Gebäudes direkt eingesetzt werden kann.
Genau diese durchgängige Prozesskette macht den Unterschied: Aufnahme, Datenaufbereitung und Modellierung sind keine isolierten Arbeitsschritte, sondern Teil eines abgestimmten Scan-to-BIM-Workflows.
Ein präzises 3D-Bestandesmodell entsteht nicht allein durch moderne Messtechnik. Entscheidend ist das Zusammenspiel zwischen der Aufnahme vor Ort und der anschliessenden fachgerechten Interpretation und Modellierung der Punktwolkendaten.