Bei einer Gebäudevermessung muss nicht immer jedes Geschoss vollständig aufgenommen werden. Entscheidend ist, welche Bestandsinformationen für die konkrete Planungsaufgabe tatsächlich benötigt werden.
Bei diesem Hochhaus in Cham im Kanton Zug wurde der Aufnahmeumfang deshalb gezielt optimiert. VDE erfasste das Untergeschoss, das Erdgeschoss, die obersten Stockwerke sowie das Treppenhaus über sämtliche Geschosse mittels 3D-Laserscanning. Die dazwischenliegenden Etagen mussten nicht vollständig aufgenommen werden.
Eine zentrale Rolle spielte dabei das durchgehende Treppenhaus. Es verbindet sämtliche Ebenen miteinander und ermöglichte uns, Geschosshöhen, Höhenbezüge und die vertikale Ausrichtung des Gebäudes präzise zu kontrollieren. So konnten die relevanten Bereiche korrekt zueinander positioniert werden, obwohl nicht jedes Geschoss flächendeckend vermessen wurde.
Das Ergebnis ist eine bedarfsgerechte Bestandsaufnahme, die genau jene Daten liefert, welche das Planungsteam benötigt, ohne unnötigen Aufnahme- und Modellierungsaufwand zu erzeugen.
Für die Bauherrschaft bedeutet das: geringere Vermessungskosten, weniger Aufwand vor Ort und eine kürzere Bearbeitungszeit, während die entscheidenden geometrischen Zusammenhänge für die weitere Planung erhalten bleiben.
Bei einer Gebäudevermessung muss nicht immer jedes Geschoss vollständig aufgenommen werden. Entscheidend ist, welche Bestandsinformationen für die konkrete Planungsaufgabe tatsächlich benötigt werden.