Wer einen Umbau oder eine Sanierung plant, steht häufig vor derselben Frage:
Lohnt sich eine digitale Bestandsaufnahme in 3D wirklich?
Unsere Erfahrung zeigt: Ja. Denn je präziser die Planungsgrundlagen sind, desto effizienter lassen sich Projekte entwickeln, visualisieren und umsetzen.
Ein schönes Beispiel dafür ist das Projekt La Planaria - Architektur mit Respekt vor dem Bestand
La Planaria ist ein junges Planungsbüro, das Architektur-, Bauleitungs- und Beratungsleistungen im Hochbau anbietet.
Das Unternehmen verbindet regionale Architektur mit zeitgemässen Anforderungen und legt grossen Wert darauf, bestehende Gebäude sorgfältig weiterzuentwickeln, statt ihren Charakter zu verlieren.
Für die Planung setzt La Planaria konsequent auf 3D-Modelle als Planungsgrundlage.
Präzise Bestandsdaten als Grundlage der Planung. Eines der ersten Projekte war die Renovation eines bestehenden Gebäudes in Brigels.
Damit die bestehende Bausubstanz exakt erfasst werden konnte, wurde das Gebäude zunächst durch VDE mittels 3D-Laserscanning vermessen.
Auf Basis der Punktwolke entstand anschliessend ein präzises 3D-Bestandsmodell, welches den tatsächlichen Gebäudezustand realitätsgetreu abbildete. Dieses Modell bildete die Grundlage für sämtliche weiteren Planungsschritte.
Ideen einfacher entwickeln und präsentieren.
Mit dem digitalen Bestandsmodell konnte La Planaria verschiedene Varianten direkt am bestehenden Gebäude entwickeln und visualisieren.
Dadurch liessen sich Ideen nicht nur intern effizient ausarbeiten, sondern auch den Bauherren verständlich präsentieren und gemeinsam weiterentwickeln.
Gerade bei Umbauten und Sanierungen bietet eine Planung in 3D den Vorteil, dass räumliche Zusammenhänge sofort sichtbar werden und Entscheidungen auf einer verlässlichen Datengrundlage getroffen werden können.
Das Ergebnis
Das bestehende Gebäude wurde im charakteristischen Chalet-Stil umfassend renoviert.
Zusätzlich wurden eine energetische Sanierung sowie eine Erweiterung umgesetzt, welche sich harmonisch in die bestehende regionale Architektur einfügen.
Die Visualisierungen zeigen eindrücklich, wie sich moderne Architektur mit bestehender Bausubstanz verbinden lässt, wenn präzise Bestandsdaten als Grundlage dienen.
Warum sich eine 3D-Bestandsaufnahme lohnt
Eine digitale Bestandsaufnahme schafft nicht nur präzise Planungsgrundlagen.
Sie ermöglicht ausserdem:
Präzise Erfassung des bestehenden Gebäudes, eine sichere Grundlage für Umbauten und Sanierungen,
bessere Visualisierung von Projektideen, effizientere Zusammenarbeit zwischen Architekten, Bauherren und Fachplanern,
sowie eine deutlich höhere Planungssicherheit.
Gerade bei anspruchsvollen Bestandsprojekten zahlt sich die Investition in ein hochwertiges 3D-Bestandsmodell häufig bereits in den frühen Planungsphasen aus.
Fazit
Das Projekt von La Planaria zeigt eindrücklich, welchen Mehrwert eine präzise digitale Bestandsaufnahme bieten kann.
Durch die Kombination aus 3D-Laserscanning und einem detaillierten Bestandsmodell entstand eine zuverlässige Grundlage für die gesamte Planung. Ideen konnten schneller entwickelt, Varianten einfacher präsentiert und Entscheidungen sicherer getroffen werden.
Eine Investition in eine 3D-Bestandsaufnahme bedeutet deshalb weit mehr als eine Vermessung – sie schafft Planungssicherheit für das gesamte Projekt.