Schulhäuser sehen auf den ersten Blick oft einfach aus. Rechteckige Klassenzimmer, lange Korridore, regelmässige Fassaden. In der Realität sehen wir meistens ein anderes Bild.
Unterschiedliche Baujahre treffen aufeinander. Geschosshöhen verändern sich zwischen Gebäudeteilen. Dächer wurden erweitert, Wände verschoben, Nutzungen verändert. Und die vorhandenen Pläne? Die erzählen häufig nur einen Teil der Geschichte.
Gerade wenn eine Gemeinde vor einer Sanierung oder Erweiterung steht, ist die entscheidende Frage nicht, was auf den alten Plänen steht – sondern was heute tatsächlich vorhanden ist. "Was auf dem Plan steht, ist nicht immer das, was heute steht" – diese Erfahrung machen wir bei der VDE Villa Digital Engineering AG in nahezu jedem Schulhausprojekt. Genau hier setzt unsere Arbeit an.
Schulhäuser – ein wachsender Teil unserer Arbeit
Schulhäuser gehören mittlerweile zu den Gebäudetypen, die wir bei VDE regelmässig bearbeiten – und es werden jedes Jahr mehr. Vom einzelnen Primarschulhaus über historische Schulgebäude bis hin zu grossen Anlagen mit mehreren Gebäuden, Turnhallen und Aussenbereichen.
Zu den bearbeiteten Projekten gehören unter anderem Schulhäuser und Schulanlagen in:
• Zürich, Celerina, Killwangen, Unterägeri, Dietlikon
• Schindellegi, Frauenfeld, Rheinfelden, Adliswil, Niederurnen
• Richterswil, Rothrist, Bassersdorf, Niederrohrdorf und weiteren Gemeinden in der ganzen Schweiz
Jedes dieser Projekte hat uns gezeigt: Erfahrung macht bei komplexen Bestandsgebäuden einen echten Unterschied.
Was wir bei einem Schulhaus erfassen
Mit modernen 3D-Laserscannern erfassen wir das bestehende Schulgebäude präzise und nahezu vollständig. Aus zahlreichen einzelnen Scanpositionen entsteht eine dreidimensionale Punktwolke – die Geometrie des Gebäudes wird nicht geschätzt oder aus alten Plänen übernommen, sondern direkt am tatsächlichen Bestand gemessen.
Je nach Aufgabenstellung erfassen wir Klassenzimmer, Korridore, Treppenhäuser, Untergeschosse, Dachräume, Turnhallen, Fassaden, Dächer und die Umgebung. Gerade bei älteren Schulhäusern kommen dabei regelmässig Abweichungen zum Vorschein, die auf vorhandenen Plänen nicht mehr korrekt dargestellt sind.
Von der Punktwolke zur nutzbaren Planungsgrundlage
Eine präzise Vermessung ist der erste Schritt. Für Architekten und Planer müssen daraus Daten entstehen, mit denen effizient weitergearbeitet werden kann.
Deshalb erstellen wir aus den aufgenommenen Daten je nach Projekt:
• Grundrisse, Gebäudeschnitte, Fassaden und Dachaufsichten
• 3D-Bestandsmodelle und BIM-Modelle
• Geländemodelle sowie Punktwolken und digitale Viewer
Unsere Modelle und Pläne können für ArchiCAD, Revit, Vectorworks, Allplan oder AutoCAD aufbereitet werden – passend zu den Planungssystemen, die bei unseren Gästen im Einsatz sind.
Gemeinden brauchen verlässliche Grundlagen – bevor sie entscheiden
Viele Gemeinden beschäftigen sich aktuell mit der Sanierung, Erweiterung oder langfristigen Weiterentwicklung ihrer Schulinfrastruktur. Kann das bestehende Gebäude erweitert werden? Wie lässt es sich energetisch sanieren? Wie viel Schulraum brauchen wir zukünftig? All das lässt sich nur seriös beantworten, wenn man weiss, was heute tatsächlich steht.
Eine gute Planung im Bestand beginnt mit verlässlichen Bestandsdaten. Das ist unser Beitrag – und deshalb durften wir bereits für zahlreiche Gemeinden, Architekturbüros und Planungsteams Schulgebäude digital erfassen und modellieren.
Eine gemeinsame Grundlage für alle Fachplaner
Bei der Sanierung eines Schulhauses arbeiten viele Beteiligte zusammen: Architektur, Bauingenieurwesen, Gebäudetechnik, Brandschutz, Energieplanung, Landschaftsarchitektur. Wenn jeder mit anderen oder veralteten Grundlagen arbeitet, entstehen unnötige Unsicherheiten und Mehraufwand.
Ein sauber aufgebautes digitales Bestandsmodell schafft eine gemeinsame Basis – damit können Entscheidungen früher getroffen, Varianten besser geprüft und Schnittstellen zwischen den Fachplanern einfacher koordiniert werden. Genau das ist unser Anspruch bei VDE: verlässliche Bestandsgrundlagen, auf die sich alle Beteiligten verlassen können.
Wichtige Erkenntnisse zur Vermessung von Schulhäusern
Wie wird ein Schulhaus vermessen?
Mit 3D-Laserscannern aus zahlreichen Positionen. Aus den einzelnen Messungen entsteht eine dreidimensionale Punktwolke, die als Grundlage für Pläne und 3D-Modelle dient.
Warum ist 3D-Laserscanning bei Schulhäusern sinnvoll?
Viele bestehende Schulhäuser wurden über Jahrzehnte umgebaut und erweitert. Laserscanning erfasst den tatsächlichen heutigen Zustand und macht Abweichungen gegenüber bestehenden Plänen sichtbar – eine wichtige Grundlage für Planungssicherheit.
Können ganze Schulanlagen vermessen werden?
Ja. Neben einzelnen Schulgebäuden erfasst und modelliert VDE auch komplette Anlagen mit mehreren Gebäuden, Turnhallen, Aussenbereichen und Gelände.
Kann aus der Vermessung ein BIM-Modell erstellt werden?
Ja. Aus den aufgenommenen Punktwolken erstellt VDE strukturierte 3D-Bestands- und BIM-Modelle für die weitere Planung.
Können auch vorhandene Bestandsdaten verwendet werden?
Ja. Bestehende CAD-Pläne, Punktwolken und weitere Unterlagen werden geprüft und als Ergänzung oder Grundlage für digitale Bestandsmodelle verwendet.
Für wen lohnt sich die digitale Erfassung eines Schulhauses?
Für Gemeinden, Architekturbüros und Planungsteams, die vor einer Sanierung, Erweiterung oder langfristigen Weiterentwicklung ihrer Schulinfrastruktur stehen und dafür verlässliche, aktuelle Bestandsgrundlagen benötigen. VDE bearbeitet Schulhaus- und Scan-to-BIM-Projekte in der ganzen Schweiz.
Zu unseren Projekten zählen unter anderem das Schulhaus Celerina, das Schulhaus Gsteig, das Schulhaus Zelgi in Killwangen, die Schulanlage Untermosen, das Schulhaus Birmi in Unterägeri, das Schulhaus Riesbach in Zürich, das Schulhaus Fadacher in Dietlikon sowie Projekte zur Schulraumplanung in der Gemeinde Egliswil.
Weitere vermessene Schulbauten sind das Schulhaus Maihof in Schindellegi, das Schulhaus Oberwiesen in Frauenfeld, das Schulgelände Löhracker in Aadorf, das Schulhaus Robersten in Rheinfelden, die Schulhausanlage Untereggen, das Schulhaus Herrenhofstrasse in Niederuzwil und die Sekundarschule Aegelsee in Wilen.
Auch in den vergangenen Jahren durften wir zahlreiche Schulprojekte begleiten, darunter das Schulhaus Kopfholz in Adliswil, das Schulhaus Büel in Niederurnen, das Primarschulhaus Feld in Thal, das Schulhaus Matzingen, die Erweiterung der Schule Dierikon, das Schulhaus Bilten, das Schulhaus Chilefeld in Obfelden, das Schulhaus Dörfli in Rothrist, das Schulhaus Breiten in Richterswil, die Linth-Escher-Schule in Niederurnen, die Schulanlage Uitikon Allmend und die Schulanlage Niederrohrdorf.