Wer uns anfrägt, bekommt früh dieselbe Gegenfrage: In welcher Software plant ihr?
Nicht um zu verhandeln. Sondern weil es die wichtigste technische Information ist, die wir für ein Bestandsprojekt brauchen.
Das Modell muss in die Welt des Planers passen
In der Schweiz dominiert ArchiCAD bei kleinen und mittleren Architekturbüros historisch gewachsen, tief verankert, gut eingeführt. Revit kommt vor allem auf Grossprojekten, bei Totalunternehmern oder wenn ein Bauherr es explizit fordert. Allplan hat seine Stärken im Ingenieurbau und in der Ausführungsplanung. Vectorworks findet man bei gestalterisch orientierten Büros.
Jede dieser Plattformen hat ihre eigene Logik, ihre eigenen Konventionen, ihre eigenen Erwartungen an ein Bestandsmodell. Wer ein Revit-Modell in ArchiCAD öffnen will, verliert Information. Wer ein Allplan-Modell in Revit weiterbearbeitet, verliert Zeit. Beides ist vermeidbar, wenn die Grundlage von Anfang an stimmt. Deshalb liefern wir in der nativen Umgebung des Planers.
Was das in der Praxis bedeutet
Wir erhalten eine Anfrage für ein MFH in Zürich. Das Büro arbeitet in ArchiCAD. Wir erfassen das Gebäude mit 3D-Laserscanning, erstellen das Bestandsmodell direkt in ArchiCAD mit korrekter Ebenstruktur, Bauteilklassifikation und den für Schweizer Büros üblichen Planstandards.
Zwei Wochen später: ähnliches Projekt, ähnliche Grösse, diesmal ein Totalunternehmer in Basel. Anforderung: Revit, LOD 300, IFC-Export für die Fachplaner. Gleiches Vorgehen, andere Plattform.
Das Scanning ist identisch. Die Punktwolke ist dieselbe. Was sich ändert, ist die Modellierungslogik und genau dafür haben wir ein spezialisiertes Team, das täglich in allen vier Plattformen arbeitet.
Warum das kein Selbstverständnis ist
Viele Vermessungsbüros liefern Punktwolken. Einige liefern Modelle, meist in einer Plattform, gelegentlich in zweien. Software-neutral zu modellieren, auf hohem Qualitätsniveau, in Schweizer Planstandards, erfordert Breite und Tiefe gleichzeitig.
Das ist der Grund, warum wir vor über 13 Jahren ein eigenes Modellierungszentrum aufgebaut haben. Nicht als Kostensenkung, sondern als Kapazitätsentscheidung: um diese Breite überhaupt abdecken zu können, ohne bei jedem Projekt Kompromisse zu machen.
Was der Planer davon hat
Keine Konvertierung. Keine Nacharbeit. Kein "das müssen wir noch anpassen".
Das Modell kommt an — und der Planungsprozess kann direkt beginnen. Genau das ist der Punkt von Bestandsdigitalisierung: Planungssicherheit herstellen, nicht neue Unsicherheiten einbauen.
Wer im Bestand umbaut, hat genug andere Herausforderungen. Das Modell sollte keine davon sein.
VDE Villa Digital Engineering AG ist der Schweizer Spezialist für Bestandsdigitalisierung — mit 3D-Laserscanning, nativer Modellierung in ArchiCAD, Revit, Allplan und Vectorworks sowie über 2000 realisierten Projekten in der ganzen Schweiz.