Moderne 3D-Laserscanning-Technologie ermöglicht heute Bestandesmodelle mit einer Genauigkeit von ±1 cm. Technisch ist das bei uns problemlos machbar. Die entscheidende Frage in der Praxis lautet jedoch:
Braucht jedes Projekt diese Detailtiefe?
Bei VDE ist die Antwort klar:
Wir sind überzeugt von hochpräzisen Bestandesmodellen — aber nur dann, wenn sie echten Mehrwert für die Planung schaffen.
Warum hohe Genauigkeit im Bestand entscheidend ist:
Bestandsgebäude entsprechen selten den ursprünglichen Plänen. Verformungen, Umbauten und Abweichungen entstehen über Jahrzehnte.
Ein präzises 3D-Modell aus Punktwolken ermöglicht:
Gerade bei komplexen Eingriffen entscheidet die Genauigkeit oft über Kosten, Termine und Ausführbarkeit.
Hohe Detailtiefe empfiehlt sich insbesondere bei:
Hier wird das Gebäude zur verlässlichen Planungsgrundlage — nicht zur Annahme.
Ein häufiger Irrtum:
Mehr Details bedeuten automatisch bessere Modelle.
Ein Bestandesmodell ist ein Planungswerkzeug, kein digitaler Selbstzweck. Je nach Projekt kann eine reduzierte Modellierung effizienter sein, etwa in frühen Studienphasen oder bei klar definierten Eingriffen.
Die zentrale Kompetenz liegt deshalb nicht im Scannen allein, sondern in der richtigen Definition von:
Fazit
Bei VDE verfolgen wir einen klaren Ansatz:
So präzise wie nötig. So effizient wie möglich.
±1 cm genaue 3D-Modelle sind ein entscheidender Schlüssel für Planungssicherheit im Bestand — aber ihre Stärke entfalten sie erst, wenn Präzision gezielt eingesetzt wird.