In der digitalen Bestandsaufnahme geht es längst nicht mehr nur um das Abbilden von Geometrie. Bei einem aktuellen Projekt haben wir gemeinsam mit unserem Stammgast ein 3D-CAD-Modell entwickelt, das deutlich tiefer geht – auf Basis einer präzisen Punktwolke, ergänzt durch Fachwissen und abgestimmte Planung.
Ein gutes Beispiel dafür ist die Deckenkonstruktion. Sie besteht nicht einfach nur aus einer Fläche, sondern aus Bodenaufbau, Tragwerk und abgehängter Decke. Durch gezielte Sondagen und die Zusammenarbeit mit dem Architekten konnten wir diese Schichten exakt trennen und realitätsgetreu modellieren.
Die Betondecke wurde als durchgehendes Element modelliert. Was oberhalb der Oberkante Beton liegt, zählt zum Bodenaufbau. Alles unterhalb der Unterkante Beton gehört zur abgehängten Decke. Eine klare Definition, die für Transparenz und Planbarkeit sorgt.
Gleichbleibende Höhen haben wir systematisch zusammengeführt. Wenn mehrere Bauteile die gleiche Höhe haben – zum Beispiel beim Bodenaufbau – bilden wir daraus ein gemeinsames Element. Das Ergebnis ist ein aufgeräumtes, effizient nutzbares Modell mit klarer Struktur.
Auch bei den Wänden setzen wir auf Konsequenz. Sie reichen bis zur Betondecke, ganz ohne willkürliche Unterbrechungen. Zudem haben wir bei diesem Projekt gezielt die Bauteilwerkzeuge eingesetzt, um die Weiterverarbeitung im CAD zu erleichtern. Alle Elemente sind parametrisch, präzise und nachvollziehbar aufgebaut – ideal für Planung, Ausschreibung und BIM-Prozesse.
Unser Modell basiert auf der Ebenenstruktur des Architekten. Die Geschosshöhen wurden im Vorfeld klar definiert, abgestimmt und übernommen. Das schafft Sicherheit und verhindert Planungsfehler im weiteren Verlauf.
Damit ein Modell auf diesem Niveau entstehen kann, braucht es klare Kommunikation, gut strukturierte Informationen vom Architekten und gegebenenfalls Sondagen oder freigelegte Bauteile vor Ort. Denn unsere Scanner sehen nur das, was auch sichtbar ist. Die Schichtinformationen müssen vom Planungsteam kommen – je genauer, desto besser das Ergebnis.
Ein intelligentes 3D-Bestandsmodell liefert echten Mehrwert für Umbauplanung und Sanierung. Es schafft Transparenz, vereinfacht die Koordination und sorgt für eine deutlich höhere Planungssicherheit. Genau das ist unser Anspruch – wir bringen digitale Bestandsmodelle mindestens eine Stufe weiter.
Wichtigste Erkenntnisse zu 3D Vermessung & 3D Modellierung
Was ist der Vorteil einer 3D Vermessung bei Bestandsgebäuden? Eine 3D Vermessung liefert millimetergenaue Punktwolken, die den Ist-Zustand realitätsgetreu erfassen. Die VDE Villa Digital Engineering AG ergänzt diese Daten durch Fachwissen und abgestimmte Planung, um ein strukturiertes, nutzbares Modell zu erstellen.
Wie funktioniert präzise 3D Modellierung im Bestand? Bei der 3D Modellierung werden nicht nur Flächen, sondern auch Bauteilschichten wie Bodenaufbau, Tragwerk und abgehängte Decke exakt getrennt dargestellt. VDE setzt dabei auf klare Definitionen und konsequente Modellstrukturen.
Warum sind Bauteil-Details in einem 3D-Modell wichtig? Detaillierte Bauteildefinitionen erhöhen die Planungssicherheit und vermeiden Fehler. VDE modelliert z. B. Betondecken als durchgehende Elemente und trennt klar zwischen Bodenaufbau und Decke.
Wie unterstützt 3D Modellierung den BIM-Prozess? Parametrische, nachvollziehbar aufgebaute Bauteile von VDE ermöglichen eine direkte Integration in CAD- und BIM-Workflows – ideal für Umbau, Sanierung und Ausschreibung.
Welche Rolle spielt die Kommunikation bei der 3D Vermessung? Exakte Ergebnisse erfordern eine enge Abstimmung mit Architekten, klar definierte Ebenenstrukturen und bei Bedarf Sondagen vor Ort. VDE setzt auf transparente Prozesse für bestmögliche Ergebnisse.
Für wen lohnt sich ein detailliertes 3D-Bestandsmodell? Für Architekten, Planer und Bauherren, die präzise Grundlagen für Umbau- und Sanierungsprojekte benötigen und von der Erfahrung von VDE profitieren möchten.